Veröffentlichungen / Aus den Internaten Hagerhof-Mädchen werden Vizemeister | 05.05.2010: | Gymnasium und Realschule Schloss Hagerhof
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Auch wenn der ganz große Erfolg nicht gelang, konnten die Basketball-Mädchen von Schloss Hagerhof in diesem Jahre einmal mehr mit größter Zufriedenheit die Heimreise vom Berliner Bundesfinale im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ antreten. Nach überzeugenden Leistungen in der Vor- und Zwischenrunde mit zum Teil klaren Siegen über sechs Landesmeister aus den anderen Bundesländern mussten sie im Finale zwar dem Team der Theo-Koch-Schule Grünberg (Hessen) bei der 37:42-Niederlage in der Wettkampfklasse II knapp den Vortritt lassen, aber letztlich folgte der ersten, verständlichen Enttäuschung unmittelbar nach dem verlorenen Finale dann doch schnell die Erkenntnis, dass man nach dem fünften Platz vor zwei Jahren und dem Sieg im vergangenen Jahr auch diesmal wieder die Erwartungen voll erfüllt und das Land Nordrhein-Westfalen vorbildlich und erfolgreich vertreten hatte.
Für die Schule war das natürlich auch ein Grund, das erfolgreiche Mädchen-Team mit seinem Coach Martin Otto in einer Schulpause lautstark zu empfangen und entsprechend zu ehren. Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel und Geschäftsführer Michael Laufer sparten nicht mit Lob für die engagierte Leistung aller Beteiligten, Mitschülerinnen und Mitschüler schlossen sich gerne mit Beifall und aufsteigenden Luftballons an. Während Michael Laufer, der als Augenzeuge in Berlin alle Partien gesehen hatte, und Dr. Meisterjahn-Knebel – sie war eigens zum Finale nach Berlin geflogen - das professionelle Umfeld der erfolgreichen Mädchen lobten und sich bei allen und vor allem bei Coach Martin Otto dafür bedankten, dass sie den Schulnamen einmal mehr bundesweit bekannt gemacht hatten, stellte Martin Otto den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft heraus. Sein Dank galt dabei seinen Spielerinnen Marie Gülich, Maike und Annika Otto, Felicitas Graßhoff, Jula Zarth, Lily Creed, Anna Mai Joy Jürgens, Marie Joy Jürgens, Julia Joy Jürgens, Louisa Krüger, Katharina Winterhoff, Anna Quast und Lisa Busser.
Dankende Worte richtete der Coach aber auch an Co-Trainer Andreas Maier, Video-Analyst Björn Diegel, Physiotherapeutin Andrea Jacobi-Heinemann wie auch an seine Ehefrau Maike, die als Betreuerin aktiv war. Martin Otto dankte aber auch Schule und Schulleitung, die mit stetigem Entgegenkommen und ständigem Verständnis die nötigen Freiräume geschaffen hatten, um mit einem professionellen Umfeld die Weichen zu dieser deutschen Vize-Schulmeisterschaft zu stellen.
Der Weg der Hagerhof-Mädchen zum Erfolg führte in der Vorrunde nach Siegen gegen die Eichenschule Scheeßel (Niedersachsen) mit 36:23, gegen das Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde (Brandenburg) mit 53:51 und einem 61:26-Sieg gegen die Gustav-Heinemann-Oberschule Berlin in die Zwischenrunde. Die überstand man ebenso erfolgreich mit einem 50:20 gegen das Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg (Baden-Württemberg) und einem 42:23 gegen das Theresianum Mainz (Rheinland-Pfalz). Mit dem Hagerhof hatten die Eichenschule Scheeßel als Außenseiter und die beiden „heißen“ Mitfavoriten, die Sportschulen Haale an der Saale (Sachsen-Anhalt) und die Theo-Koch-Schule Grünberg (Hessen) das Halbfinale erreicht. Die Spielerinnen der beiden letzteren Schulen hatten sich schon eine Woche vorher bereits im Finale deutschen U-17-Vereinsmannschaften gegenüber gestanden, wobei die Hallenserinnen Meister geworden waren. Gegen diesen deutschen Jugendbasketballmeister behielten die Hagerhof-Mädchen unerwartet deutlich mit 36:27 die Oberhand und zogen ins Finale ein. Dort allerdings zeigte sich die Theo-Koch-Schule Grünberg um ein Quäntchen besser und hielt den Hagerhof mit 42:37 auf Distanz. Dennoch ist dieser Vize-Meistertitel ein toller Erfolg, mit dem der Hagerhof seine Mit-Dominanz im deutschen Schulbasketball eindrucksvoll unter Beweis stellte. Martin Otto versprach durchaus zufrieden, dass man im kommenden Jahr „erneut angreifen“ wolle!
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