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Ausgezeichnet

Unsere VDP-Internate zeichnen sich durch Vieles aus. Einen überschaubaren Auszug der zahlreichen Auszeichnungen möchten wir Ihnen hier beispielhaft anbieten.


 

Fünft- und Sechstklässler des Pädagogiums Baden-Baden bekommen "Jugend hilft!" Preis

Die bundesweite Initiative "Jugend hilft!" zeichnet einmal im Jahr die besten sozialen Projekte von engagierten Kindern und Jugendlichen aus.
Am Sonntag, 18. September, wurde das Projekt "Kinder helfen Kindern in Not" des Pädagogiums Baden-Baden von Bettina Wulff, der Patin des Wettbewerbs, in Schloss Bellevue empfangen und ausgezeichnet.

In ihrer Begrüßungsrede zeigte sich Bettina Wulff tief beeindruckt von der Sensibilität der Kinder und Jugendlichen für die sozialen Probleme unserer Gesellschaft. "Euer Einsatz mit Herzblut und Tatkraft zeigt, mit welcher großen Sensibilität ihr soziale Probleme erkennt und unbürokratische Hilfe leistet", so Bettina Wulff.

Der zwölfjährige Nikolas Karanikolas aus Rheinstetten überzeugte seine Mitschüler der fünften und sechsten Klasse des Pädagogiums Baden-Baden, sich gegen Kinderarmut einzusetzen. Am Tag der offenen Tür putzten sie Schuhe für einen guten Zweck und machten mit einer Ausstellung auf das Elend der Schuhputzkinder in Peru aufmerksam. Für dieses Engagement erhalten sie nun den "Jugend hilft!"-Preis 2011. Für fünf Tage waren die Kinder und Jugendlichen in Berlin. Bei der Preisverleihung wurde das Projekt von der Maus aus der "Sendung mit der Maus" ausgezeichnet.



Fünft- und Sechstklässler des Pädagogiums Baden-Baden bekommen "Jugend hilft!" Preis


 

Unterstufenschüler des Pädagogiums Baden–Baden erfolgreich bei Knobelei des Monats

Die Klassen 5 und 6 des Pädagogiums Baden-Baden haben mit ihrer Teilnahme am "Problem des Monats", dem Unterstufenwettbewerb des Landes Baden-Württemberg große Kondition bewiesen. Hier gilt es jeden Monat eine Knobelei zu lösen.

Innerhalb des letzten halben Jahres haben 17 Schüler über drei Mal erfolgreiche und richtige Lösungen abgegeben. Mit fünf richtigen Lösungen waren Jonas Seiler (5a) und Florentine Schneiderat (5b) an der Spitze. Allen erfolgreichen Teilnehmer winkt ein gemeinsamer Nachmittag beim Bowling.

Pressemitteilung v. 4. Mai 2011




 

Drei Hagerhof-Basketballteams: Meister, Zweiter und Dritter beim NRW-Finale

Nach den Meisterschaften auf Kreis- und Regierungsbezirksebene fuhren zwei Mädchenteams vom Schloss Hagerhof nach Paderborn und eine Jungenmannschaft nach Münster, wo sie bei den  NRW-Meisterschaften auf die nicht minder erfolgreiche und starke Konkurrenz aus den anderen Regierungsbezirken trafen. 

Mädchen Wettkampfklasse II zum vierten Mal in Folge NRW-Meister

Die Basketballgirls der Wettkampfklasse II (WK II) schafften es mit ihrem Coach Martin Otto zum vierten Male in Folge, deutlich und unangefochten wie nie zuvor, das Landesfinale zu gewinnen und werden die Schule und das Land NRW im Bundesfinale in Berlin vertreten. Die Schulmannschaft ist fast identisch mit der Jugendbundesliga WNBL und der NRW Mannschaft. In der WNBL spielt die Mannschaft in den Play Offs gegen Herne und liegt weiterhin ungeschlagen mit der U 17 NRW Mannschaft auf dem ersten Tabellenplatz. Sicher macht besonders dieser Faktor auch die Stärke des Teams aus.

Mädchen WK III werden NRW-Dritter

Durch den 2. Platz in der Vorrunde traf man leider bereits im Halbfinale auf die Mannschaft des Theodor-Heuss-Gymnasiums aus Hagen. Diese Partie ging am Ende deutlich mit 30:42 Punkten verloren.

Die Hagerhof-Jungs der WK II holen Vize-Meisterschaft

Die Hagerhof-Jungs der Wettkampfklasse II verloren erst im Finale der Landesmeisterschaften - und fahren nicht zum Bundesfinale nach Berlin. Trotzdem sind sich alle Verantwortlichen einig, dass die Mannschaft ihr Potential  ausgeschöpft hat und man zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.

Bei den in Münster ausgetragenen Basketball-NRW-Meisterschaften der Jungen verlor die Mannschaft von Trainer Michael Wellner nur das Finale gegen die schon im Vorfeld als favorisiert eingeschätzte Mannschaft vom Reismann-Gymnasium aus Paderborn mit 40:24. Hier machte sich der ältere und erfahrenere Kader der Ostwestfalen entscheidend bemerkbar.

Insgesamt war dieser zweite Platz unter den besten Schulmannschaften von NRW ein Erfolg, auf den die junge Mannschaft für das nächste Jahr aufbauen kann. Für 2012 steht dann hoffentlich mal wieder eine Berlinfahrt zu den deutschen Schulmeisterschaften im Mai an.


 

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Pädagogium Baden-Baden

Emma Thomas und Luca Mühlfeit lesen sich an die Spitze  

Inzwischen ist es eine lange Tradition am Pädagogium Baden-Baden, dass die Sechstklässler am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teilnehmen.
Eine hohe Lesekompetenz bewiesen auch im Schuljahr 2010/2011 zahlreiche Schülerinnen und Schüler.
Der Wettstreit - die Vorträge waren wieder einmal sehr flüssig und sinnbetont - machte den Kindern sehr viel Spaß und noch mehr Lust aufs Bücher lesen.

Klassensiegerin der 6b wurde Robert Rechenberger.
Emma Thomas (6a) gereichte es sogar zum Klassensieg und zugleich zum Schulsieg des Gymnasiums.

Vom Realschulzweig des Pädagogiums Baden-Baden war Christopher Huber (6d) Klassensieger.
Sowohl klassenbester Vorleser als auch Realschul-Sieger wurde Luca Mühlfeit (6c).

Die beiden Schulsieger erhielten einen Buchpreis.


 

Feierliche Übergabe der DELF-Zertifikate am Pädagogium Bad Sachsa

In diesem Sommer haben 24 Schülerinnen und Schüler des Pädagogiums Bad Sachsa Prüfungen des international anerkannten DELF-Zertifikats abgelegt und damit ihre Französischkenntnisse unter Beweis gestellt.
Aufgrund der Initiative der abnehmenden Kollegin ist das Pädagogium Bad Sachsa bereits seit mehreren Jahren Prüfungszentrum für die Region.

Eigener Bericht des Pädagogiums Bad Sachsa vom 08.09.2010 »

Pressemitteilung des Pädagogiums Bad Sachsa zum Download (38.9 KByte)


 

Physik-AG der Internatsschule Institut Lucius meldet 5. Erfindung beim Dt. Patentamt an

Die Physik-AG der Internatsschule Institut Lucius konnte nun bereits zum mittlerweile fünften Mal erfolgreich für eine Erfindung beim Deutschen Patentamt die Schutzrechte beantragen.

Nach einer Patenterteilung (Deutschland und USA) aus dem Bereich der Elektroakustik, Schutzrechten auf dem Gebiet der Solarmobilität (Technik und Design) und Schutzrechten für ein Denkspiel zur Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens, meldeten jetzt Philipp Dressel, Anna Eder, Marie Kling, Victor Vogt, Lavinia Völker, J. Weckler und Philip Weissermel Schutzrechte für eine Erfindung aus dem Bereich der Erneuerbare Energien an.


 

Päda-Schüler gewinnt Preis

Jan Schmidt von der Klasse 8b des Pädagogiums Baden-Baden ist einer von 37 Preisträgern beim Schülerwettbewerb des baden-württembergischen Innen- und des Kultusministeriums "Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten".
 


Zeitungsbericht aus dem Badischen Tagblatt vom 22.06.2010 (63.2 KByte)


 

Schüler des Pädagogium Baden-Baden  bei Europäischem Wettbewerb ausgezeichnet

Der älteste Schülerwettbewerb in der Geschichte der Bundesrepublik, der Europäische Wettbewerb, fand dieses Jahr zum 57. Mal statt.

Unter dem Motto "Mit neuem Mut. Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung" fanden sich viele verschiedene Unterthemen und Medien, unter denen die Schüler die Wahl hatten: Aufsätze, bildhafte Arbeiten, multimediale Arbeiten ... alles war möglich.

Zu den diesjährigen Gewinnern zählten unter anderem auch einige Schüler des Pädagogiums Baden-Baden.

Zeitungsbericht aus den Badischen Neuesten Nachrichten vom 21.06.2010 (741.5 KByte)


 

Merz-Schule wird VDP Europaschule

Die Merz-Schule in Stuttgart pflegt seit über 50 Jahren internationale Kontakte schulischer, musischer und sportlicher Art mit Schulen und Vereinen in England, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Ungarn und Polen. Mit der Verleihung der Auszeichnung VDP Europaschule würdigt der Verband Deutscher Privatschulen Baden-Württemberg das nachhaltige Engagement der Schule auf europäischer Ebene.

An der Merz-Schule werden gleich 5 europäische Fremdsprachen unterrichtet. Hierzu kommen Veranstaltungen und Begegnungen zum Schüleraustausch auf europäischer Ebene zur nachhaltigen Förderung der europäischen Integration und Abrundung des international ausgerichteten Schulprofils.

Der VDP Landesverband ist Interessenvertretung für über 250 Bildungseinrichtungen, mit mehr als 22.000 Schülern, in freier Trägerschaft in Baden-Württemberg mit Geschäftsstelle in Stuttgart. Dieser Berufsverband leistet Lobbyarbeit für das freie Bildungswesen, unterstützt seine Mitgliedsschulen individuell und informiert über Entwicklungen und aktuelle Fragen im Schul-, Bildungs- und Berufsbildungswesen.


 

Hagerhof-Mädchen werden Vizemeister

Auch wenn der ganz große Erfolg nicht gelang, konnten die Basketball-Mädchen von Schloss Hagerhof in diesem Jahre einmal mehr mit größter Zufriedenheit die Heimreise vom Berliner Bundesfinale im Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" antreten. Nach überzeugenden Leistungen in der Vor- und Zwischenrunde mit zum Teil klaren Siegen über sechs Landesmeister aus den anderen Bundesländern mussten sie im Finale zwar dem Team der Theo-Koch-Schule Grünberg (Hessen) bei der 37:42-Niederlage in der Wettkampfklasse II knapp den Vortritt lassen, aber letztlich folgte der ersten, verständlichen Enttäuschung unmittelbar nach dem verlorenen Finale dann doch schnell die Erkenntnis, dass man nach dem fünften Platz vor zwei Jahren und dem Sieg im vergangenen Jahr auch diesmal wieder die Erwartungen voll erfüllt und das Land Nordrhein-Westfalen vorbildlich und erfolgreich vertreten hatte.

Für die Schule war das natürlich auch ein Grund, das erfolgreiche Mädchen-Team mit seinem Coach Martin Otto in einer Schulpause lautstark zu empfangen und entsprechend zu ehren. Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel und Geschäftsführer Michael Laufer sparten nicht mit Lob für die engagierte Leistung aller Beteiligten, Mitschülerinnen und Mitschüler schlossen sich gerne mit Beifall und aufsteigenden Luftballons an. Während Michael Laufer, der als Augenzeuge in Berlin alle Partien gesehen hatte, und Dr. Meisterjahn-Knebel - sie war eigens zum Finale nach Berlin geflogen - das professionelle Umfeld der erfolgreichen Mädchen lobten und sich bei allen und vor allem bei Coach Martin Otto dafür bedankten, dass sie den Schulnamen einmal mehr bundesweit bekannt gemacht hatten, stellte Martin Otto den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft heraus. Sein Dank galt dabei seinen Spielerinnen Marie Gülich, Maike und Annika Otto, Felicitas Graßhoff, Jula Zarth, Lily Creed, Anna Mai Joy Jürgens, Marie Joy Jürgens, Julia Joy Jürgens, Louisa Krüger, Katharina Winterhoff, Anna Quast und Lisa Busser.  

Dankende Worte richtete der Coach aber auch an Co-Trainer Andreas Maier, Video-Analyst Björn Diegel, Physiotherapeutin Andrea Jacobi-Heinemann wie auch an seine Ehefrau Maike, die als Betreuerin aktiv war. Martin Otto dankte aber auch Schule und Schulleitung, die mit stetigem Entgegenkommen und ständigem Verständnis die nötigen Freiräume geschaffen hatten, um mit einem professionellen Umfeld die Weichen zu dieser deutschen Vize-Schulmeisterschaft  zu stellen.

Der Weg der Hagerhof-Mädchen zum Erfolg führte in der Vorrunde nach Siegen gegen die Eichenschule Scheeßel (Niedersachsen) mit 36:23, gegen das Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde (Brandenburg) mit 53:51 und einem 61:26-Sieg gegen die Gustav-Heinemann-Oberschule Berlin in die Zwischenrunde.
Die überstand man ebenso erfolgreich mit einem 50:20 gegen das Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg (Baden-Württemberg) und einem 42:23 gegen das Theresianum Mainz (Rheinland-Pfalz). Mit dem Hagerhof hatten die Eichenschule Scheeßel als Außenseiter und die beiden "heißen" Mitfavoriten, die Sportschulen Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) und die Theo-Koch-Schule Grünberg (Hessen) das Halbfinale erreicht. Die Spielerinnen der beiden letzteren Schulen hatten sich schon eine Woche vorher bereits im Finale deutschen U-17-Vereinsmannschaften gegenüber gestanden, wobei die Hallenserinnen Meister geworden waren. Gegen diesen deutschen Jugendbasketballmeister  behielten die Hagerhof-Mädchen unerwartet deutlich mit 36:27 die Oberhand und zogen ins Finale ein. Dort allerdings zeigte sich die Theo-Koch-Schule Grünberg um ein Quäntchen besser und hielt den Hagerhof mit 42:37 auf Distanz. Dennoch ist dieser Vize-Meistertitel ein toller Erfolg, mit dem der Hagerhof seine Mit-Dominanz im deutschen Schulbasketball eindrucksvoll unter Beweis stellte. Martin Otto versprach durchaus zufrieden, dass man im kommenden Jahr "erneut angreifen" wolle!


 

Alexander Schmidt vom Pädagogium Baden-Baden zum dritten Mal Sieger bei der 3. Mathematik-Olympiade

Die Unterstufenschüler des Pädagogiums Baden-Baden wetteiferten bei der 3. Mathematikolympiade  - Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer

Über 200 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 7 hatten sich am letzten Schultag vor den Osterferien zu einer Ehrungsfeier ihrer "Mathe-Asse“ in der Aula des Pädagogiums versammelt. "Die Mathematik ist eine Wissenschaft, die auch für die Arbeitsplätze und Berufsbilder der Zukunft immens wichtig sein wird". Dabei ist eine charakteristische Fähigkeit von Mathematikern - richtig hinzuschauen - dann zeigt sich, dass manche Dinge ganz einfach sind, erklärten Schulleiter Herr Thomas Raible und Betreuerin der Päda-Olympiade Astrid Wagner bei ihren  Ansprachen für die jungen "Mathe-Fans".
So fand in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge die schuleigene Mathematikolympiade des Pädagogiums Baden-Baden statt. Junge talentierte Schüler ließen sich wieder durch ihre Fachlehrer motivieren, die Herausforderungen anzunehmen und ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Gefragt war neben der Leistung, aber auch Durchhaltevermögen, denn es ging über drei Runden. "Eine Hausaufgabe, eine Klausur und ein mathematisches Kolloquium.“ Über fünfzig Prozent der Schüler der Klassenstufen 5 - 7 lieferten Ihre Hausaufgaben pünktlich ab, acht schafften es bis in die dritte Runde.  Beim Kolloquium  in Runde 3 war es wieder spannend zu sehen, wie Probleme angegangen wurden und mit welcher Souveränität die Schülerinnen und Schüler ihre Lösungen präsentierten. So fiel es nicht schwer, einen ersten Preis, 3 zweite und 2 dritte Preise zu verteilen.  Alexander Schmidt schaffte es zum dritten Mal seit der Klasse 5  Sieger dieser Herausforderung zu werden.
Alle Teilnehmer und Preisträger wurden mit Mathematischen Knobeleien und Urkunden geehrt.

Einen ersten Preis erhielten: Alexander Schmidt (7b)
Zweite Preise gab es für: Steven Basche (7a), Ipek Polat  (7d), Christopher Wirrwar (7d)
Dritte Preise gingen an: Dominique Yoyeux (5b), Halil Altin (7b)


 

Sieger der "Mathe-Olympiade" vom Gymnasium Schloß Wittgenstein beim Landesentscheid

Mathe kann Spaß machen - das wissen nicht nur die Mathelehrer des Gymnasiums Schloß Wittgenstein, Ottmar Wagner und Michael Koch. Das wissen auch die Schülerinnen und Schüler, die beim Kreisentscheid der Mathematik-Olympiade jeweils einen ersten, einen zweiten und einen dritten Platz belegt hatten. Für sie geht es nun im Februar beim Landesentscheid in Neuss weiter.
Schulleiter Herbert Marczoch freute sich über das große Interesse und gute Abschneiden seiner Schützlinge: "Förderung über den Unterricht hinaus zahlt sich wieder einmal aus". Er wertet das Ergebnis auch als Erfolg der pägagogischen Arbeit am Schloß Wittgenstein.

Westfalenpost vom 29.12.2009 (885.9 KByte)


 

"Schule der Zukunft" Schloss Hagerhof erhält Zertifikat des Landesministeriums

Die Auszeichnungen für Schloss Hagerhof reißen nicht ab: nachdem das Gymnasium mit Realschulzweig erst Anfang des Monats das "Gütesiegel Individuelle Förderung" aus den Händen von NRW-Schulministerin Barbara Sommer entgegen nehmen konnte, darf sich die Schule jetzt auch über das Zertifikat "Schule der Zukunft" freuen. Mit dieser neuerlichen Auszeichnung, die NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg am 24. April in Porz den Vertretern von 19 Schulen aus dem Bereich der Bezirksregierung Köln überreichen wird, findet das mehrjährige Engagement von Schule, Lehrern, Schülerinnen und Schülern in den Bereichen "Umwelt- und Naturschutz", "Soziale Kompetenzen" und "Eine Welt" eine entsprechende Würdigung.

Mit dem Nachweis etlicher gelungener Schulprojekte hatte sich Schloss Hagerhof  an der Landeskampagne "Agenda 21 in der Schule" beteiligt. Dazu zählten u.a. die ökologischen Verbesserungen des Schulgeländes (Bau von Nisthilfen für Vögel, Bienen und Fledermäuse, Pflege einer Blumenwiese und Übernahme einer Bachpatenschaft) sowie die Pflege der Nachhaltigkeit (Umweltbeauftragte der Klassen, Energiesparen, Mülltrennung, Blockheizkraftwerk). Im Bereich "Soziale Kompetenzen" engagierte man sich u.a. für eine Streitschlichter-Ausbildung, in Sozialen Diensten in der Oberstufe, durch Musik- und Theateraufführungen wie auch in den SV-Projekten "Schule ohne Rassismus" und "Red-Hand-Day". Einen breiten Raum nahmen am Hagerhof aber auch die Aktivitäten zu Gunsten der Partnerschule in Kienfangue/Burkina Faso ein: die unermüdlichen Bemühungen der Entwicklungshilfe-AG, die Fahrten nach Kienfangue und die Arbeiten vor Ort, der Arbeitseinsatz aller "Hagerhöfler" am "(Arbeits-)Tag für Afrika" und die damit verbundenen Lohn-Spenden für Kienfangue sowie weitere Aktionen wie z.B. das "Guatemala-Projekt" oder die seinerzeitige "Tsunami-Hilfe".

"Mit diesen gelungenen Projekten," so bestätigt die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) als Träger der landesweiten Kampagne in der Einladung, "haben die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen drei Jahren ökologische, ökonomische und soziale Aspekte der nachhaltigen Entwicklung praxisnah umgesetzt. Dabei wurden Ideen entwickelt, Pläne geschmiedet sowie Projekte und Aktionen nach dem Motto ‚Globale Zusammenhänge erkennen – lokal handeln’ durchgeführt."

In den letzten fünf Jahren haben sich in NRW über 400 Schulen an der Aktion "Agenda 21 in der Schule" beteiligt, die unterstützt und gefördert wird durch die NRW-Ministerien für Umwelt und Schule. Neunzehn aktive Schulen werden jetzt mit dem Zertifikat "Schule der Zukunft" ausgezeichnet – Schloss Hagerhof  darf dies dann auch nach außen hin mit einer Urkunde, einem Hausschild und einer Fahne dokumentieren.


 

Gütesiegel "Individuelle Förderung" für Schloss Hagerhof

Das Gymnasium Hagerhof ist eines von drei Gymnasien im Bereich der Bezirksregierung Köln, dessen Arbeit aktuell mit dem "Gütesiegel Individuelle Förderung"  ausgezeichnet wurde. Schulleiterin Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel konnte diese Auszeichnung stellvertretend für das gesamte Kollegium am Montag zusammen mit Erprobungsstufenkoordinator Helmut Bamberger im Rahmen einer Feierstunde aus den Händen von Barbara Sommer, Landesministerin für Schule und Weiterbildung, in der Kunstsammlung NRW im Düsseldorfer Ständehaus entgegen nehmen.

"Mit der Bewerbung Ihrer Schule um das ‚Gütesiegel Individuelle Förderung’ zeigen Sie eindrucksvoll, dass sich Ihre Schule auf dem Weg befindet, den Bedürfnissen jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers gerecht zu werden. Hierfür möchte ich mich bei Ihnen recht herzlich bedanken." So die Aussage des Schulministeriums in einem Schreiben an die Schulleiterin.

Seit Oktober 2006 dürfen sich inzwischen eine ganze Reihe von Schulen im Land mit diesem Gütesiegel "schmücken", dessen Grundlage im neuen Schulgesetz verankert ist. An der Schulform Gymnasium setzt sich dieser Gedanke jedoch erst nach und nach um. Am Gymnasium Schloss Hagerhof wird jedoch bereits seit 1996 in dieser Form mit Schülerinnen und Schülern gearbeitet, ist doch seit dieser Zeit die Montessori-Pädagogik die Grundlage aller methodisch-didaktischen Entscheidungen geworden. In deren Zentrum steht seit jeher der lernende Schüler in seiner individuellen Besonderheit. Seit dem Schuljahr 2007/08 hat die bestehende Schule Ergänzung durch eine Realschule gefunden, die nach den gleichen didaktischen Prinzipien arbeitet: Freiarbeit, Projektarbeit, selbsttätiges Lernen, kurz das individuelle Lernen eines jeden einzelnen Schülers,  stehen auch hier im Zentrum.

Das neue Schulgesetz des Landes NRW hat die individuelle Förderung als Leitidee in das Zentrum der schulischen Arbeit gerückt und meint damit die individuelle Förderung als Angebot an alle Schülerinnen und Schüle, nämlich an Leistungsschwache ebenso wie an besonders Begabte und an die im Leistungsmittelfeld. Ziel ist die Schaffung eines Schulwesens, in dem jedes einzelne Kind und jeder Jugendliche unabhängig von seiner Herkunft seine Chancen und Begabungen optimal nutzen und entfalten kann.

Dem Gymnasium Schloss Hagerhof wurde bescheinigt, dass aus den Bewerbungsunterlagen der Schule hervorgehe, "dass Ihre Schule die individuelle Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler zu einem besonderen Entwicklungsschwerpunkt gemacht hat. Lernausgangslage, Lernstand und Potentiale von Schülerinnen und Schülern werden systematisch in den Blick genommen."

Ein Festvortrag von Prof. Dr. Wilfried Bos und das Lehrerkabarett "Die Tafelputzer" rundeten die Vergabe des "Gütesiegels Individuelle Förderung" ab. Durch die Feierstunde führte WDR-Moderator Tom Hegermann. Weitere Informationen sowie Fotos der Preisverleihung können über die Homepage des Ministeriums unter www.schulministerium.nrw.de abgerufen werden.


 

Schüler des Pädagogiums Baden-Baden entwickeln Kleinstkraftwerk / Umweltpreis der Stadt Baden-Baden

Die meisten reden nur darüber, am Pädagogium Baden-Baden wird das Thema Klimaschutz und regenerative Energien direkt in die Praxis umgesetzt. Daniel Slanitz entwickelte ein detailliertes und funktionsfähiges Modell eines Kleinstkraftwerkes, das Haushalte entlang des Schmalbachs mit Energie versorgen kann. Diese Idee beeindruckte auch die Jury des Umweltpreises der Stadt Baden-Baden, so dass die Projektgruppe sogar den Höchstbetrag erzielen konnte.

Artikel der Badischen Neuesten Nachrichten zum Umweltpreis der Stadt Baden-Baden (1.2 MByte)